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Tabellen & Checklisten

Die Vorratsliste für afrikanische Küche: 30 Basics zum Abhaken

Mit einem gut sortierten Vorrat kochst du Jollof, Egusi oder einen schnellen Stew, ohne vorher einkaufen zu müssen. Diese Liste bündelt 30 Basics der west- und zentralafrikanischen Küche – zum Ausdrucken und Abhaken.

So nutzt du die Liste

Die 30 Punkte sind nach Bereichen sortiert: Reis und Swallow, Hülsenfrüchte und Saaten, Öle und Saucen, Würze, Konserven, Frühstück und Getränke sowie frische Zutaten, die du im Supermarkt bekommst. Nicht jeder Haushalt braucht alles – markiere dir zuerst, was du für deine Lieblingsgerichte wirklich verwendest.

Druck die Seite aus oder mach einen Screenshot. Wenn etwas zur Neige geht, kreuzt du es an und hast beim nächsten Einkauf direkt deine Liste. Wie lange die einzelnen Zutaten halten, steht im Artikel Haltbarkeit & Lagerung.

Bei Grundzutaten, die du oft brauchst – Reis, Brühwürfel, Palmöl, Tomatenmark – lohnen sich größere Packungen: Ein 5-kg-Sack Reis oder eine Dose mit vielen Würfeln hält lange, wenn du sie trocken und gut verschlossen lagerst. Intensive Würzen wie Dawa Dawa, Crayfish oder Chili-Öl verbrauchst du dagegen nur in kleinen Mengen. Hier reicht die kleine Packung, die du dafür öfter frisch kaufst.

Reis, Mehle und Swallow (1–6)

  • [ ] 1. Parboiled-Langkornreis – zum Beispiel 1121 Sella Basmati; bleibt in Jollof und Fried Rice körnig.
  • [ ] 2. Gari – für Eba, Garri Soakings und als Beilage zu Bohnen.
  • [ ] 3. Instant-Fufu-Mehl – aus Kochbanane oder Cocoyam, in wenigen Minuten glatt gerührt.
  • [ ] 4. Kokonte (Maniokmehl) – der ghanaische Swallow zu Groundnut und Palm Nut Soup.
  • [ ] 5. Reismehl – für Tuwo Shinkafa, zum Backen und zum Andicken.
  • [ ] 6. Spaghetti oder Instant-Nudeln – für Jollof Spaghetti und schnelle Indomie-Gerichte.

Welcher Swallow zu welcher Suppe passt, erklärt der Ratgeber Fufu, Gari & Co.

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Hülsenfrüchte, Saaten und Nüsse (7–10)

  • [ ] 7. Getrocknete braune Bohnen – für Beans Porridge und Red Red. Vor dem Kochen einweichen und vollständig weich garen.
  • [ ] 8. Egusi (Melonenkerne) – ganz kaufen und kurz vor dem Kochen mahlen.
  • [ ] 9. Erdnüsse oder Erdnussbutter – für Groundnut Soup, Peanut Stew und als Snack.
  • [ ] 10. Gebrochener weißer Mais – für Mais-Porridge, Eintöpfe mit Bohnen oder süße Canjica.

Öle, Saucen und Tomate (11–15)

  • [ ] 11. Rotes Palmöl – für Egusi, Efo Riro, Beans Porridge und Red Red. Für den Anfang reicht die 500-ml-Flasche.
  • [ ] 12. Neutrales Pflanzenöl – für Jollof, Fried Rice und zum Frittieren von Kochbananen.
  • [ ] 13. Doppelt konzentriertes Tomatenmark – die rote Basis für Jollof und Stews; große und kleine Dosen im Wechsel.
  • [ ] 14. Palmsauce (Palm Nut Cream) – für Banga Soup und Abenkwan, ohne Palmnüsse stampfen zu müssen.
  • [ ] 15. Chili-Öl – zum Beispiel Akabanga, tropfenweise zum Nachschärfen.
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Würze und Gewürze (16–22)

  • [ ] 16. Brühwürfel – MAGGI, Knorr oder Jumbo, je nachdem, welche Rezepte du kochst.
  • [ ] 17. Currypulver – gehört zusammen mit Thymian in Jollof und Fried Rice.
  • [ ] 18. Getrockneter Thymian – aus dem Supermarkt.
  • [ ] 19. Lorbeerblätter – für Jollof Rice.
  • [ ] 20. Crayfish – ganz zum Selbstmahlen oder gemahlen zum direkten Einrühren.
  • [ ] 21. Dawa Dawa (Iru) – fermentierte Würze für Egusi und Efo Riro; sparsam dosieren.
  • [ ] 22. Suya-Gewürz – für Spieße, Hähnchen aus dem Ofen und als Dip-Gewürz.

Mehr zu jedem Gewürz findest du im Ratgeber Gewürze der westafrikanischen Küche.

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Konserven, Frühstück und Getränke (23–26)

  • [ ] 23. Corned Beef – für Corned Beef Stew und Jollof Spaghetti.
  • [ ] 24. Sardinen oder Makrele in Tomatensauce – für Fish Stew in 15 Minuten.
  • [ ] 25. Custard Powder – für Custard zum Frühstück, zum Beispiel mit Akara.
  • [ ] 26. Hibiskusblüten – für Zobo bzw. Bissap.

Konserven sind die Rettung an Tagen, an denen keine Zeit zum Einkaufen bleibt: Eine Dose Corned Beef oder Sardinen, dazu Tomatenmark, Zwiebel und Reis – und in einer halben Stunde steht ein warmes Essen auf dem Tisch. Mehr Ideen dafür sammelt der Ratgeber Schnelle afrikanische Küche mit Konserven.

Frisch aus dem Supermarkt (27–30)

Diese Zutaten gehören nicht in den Vorratsschrank, aber in fast jedes Rezept. Am besten kaufst du sie wöchentlich nach.

  • [ ] 27. Zwiebeln – lagern trocken und dunkel.
  • [ ] 28. Rote Paprika und Tomaten – für die Paprika-Tomaten-Basis vieler Stews.
  • [ ] 29. Scotch-Bonnet- oder Habanero-Chilis – lassen sich auch ganz einfrieren und direkt gefroren verwenden.
  • [ ] 30. Kochbananen und Ingwer – Kochbananen grün zum Kochen, mit schwarzen Flecken zum Frittieren.

Wenn dir eine dieser Zutaten fehlt, hilft der Artikel Zutat fehlt? mit passenden Alternativen weiter.

Was du mit diesem Vorrat kochen kannst

Mit den 30 Basics kochst du ohne weiteren Einkauf (bis auf Fleisch oder Fisch) unter anderem:

Gericht Benötigte Punkte
Jollof Rice 1, 12, 13, 16–19, 27–29
Egusi-Suppe mit Fufu 3, 8, 11, 16, 20, 21, 27, 29
Red Red 7, 11, 13, 16, 27–30
Sardinen-Stew mit Reis 1, 13, 16, 24, 27–29
Groundnut Soup mit Kokonte 4, 9, 13, 16, 27–30
Garri Soakings 2, 9

Unser Tipp: Fang mit den Punkten an, die in mindestens zwei der Gerichte aus der Tabelle vorkommen – also Reis, Tomatenmark, Brühwürfel, Palmöl, Zwiebeln und Chilis. Damit deckst du schon einen großen Teil der Alltagsküche ab. Swallow-Mehle, Egusi und Iru ergänzt du, sobald du dich an Suppen wagst. Wenn du einmal ausprobieren willst, wie die Basics über eine ganze Woche zusammenspielen, hilft dir der Wochenplan mit einem Einkauf.

Häufige Fragen

Was brauche ich für den Anfang am dringendsten?

Für die meisten westafrikanischen Gerichte reichen Reis, Tomatenmark, Brühwürfel, Currypulver, Thymian, rotes Palmöl und ein Swallow-Mehl wie Gari. Damit kannst du Jollof Rice und Eba zu einer Suppe kochen.

Ganze oder gemahlene Crayfish?

Gemahlene Crayfish sind sofort einsatzbereit. Ganze Crayfish mahlst du kurz vor dem Kochen selbst und kannst den Mahlgrad bestimmen.

Warum wird mein Palmöl im Schrank fest?

Rotes Palmöl wird bei kühlen Temperaturen fest. Das ist normal – stell die Flasche kurz in ein warmes Wasserbad, dann wird es wieder flüssig.

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